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Die Gefährdung der Imkerei, der Honigbienen und des Honigs durch die Grüne Gentechnik

Neue Gefährdungen der Bienenhaltung durch die Einführung der Agro-Gentechnik

Die Bienen sind ein Segen für die Natur und Landwirtschaft, aber ein Problem bei der Einführung der Agro-Gentechnik. Hobby- und Erwerbsimkerei sind in Deutschland ohnehin bereits stark rückläufig. Durch die Agro-Gentechnik sieht sich die Imkerei in ihrer Existenz bedroht. Auch die Regelungen des deutschen Gentechnik-Gesetzes können eine gentechnikfreie Honigproduktion auf Dauer nicht gewährleisten.

Ohne Bestäubung durch die Bienen geht es nicht

Die Bienen sind ein Segen für die Natur und Landwirtschaft, aber ein Problem bei der Einführung der Agro-Gentechnik. Hobby- und Erwerbsimkerei sind in Deutschland ohnehin bereits stark rückläufig. Durch die Agro-Gentechnik sieht sich die Imkerei in ihrer Existenz bedroht. Auch die Regelungen des deutschen Gentechnik-Gesetzes können eine gentechnikfreie Honigproduktion auf Dauer nicht gewährleisten. Die absehbare Verunreinigung des Honigs wird die Imkerei ihres Marktes berauben – und damit neue Probleme auch für die Landwirtschaft schaffen. Denn die meisten Lulturpflanzen sind auf die Bestäubungsleistungen der Bienen angewiesen. Ohne Bienen werden auch die Bauern weniger ernten.

In Deutschland werden noch etwa 700.000 Bienenvölker von Imkern bewirtschaftet. Davon etwa die Hälfte von rund 4.000 Berufsimkern im Haupt- und Nebenerwerb. Mit 20.000 Tonnen im Jahr wird etwa 20% des Honigbedarfs aus heimischer Produktion gedeckt. Dazu kommen noch Umsätze aus den vielfältigen Nebenprodukten der Imkerei wie Wachs, Pollen Propolis und Gelée Royale. Deutscher Honig hat mit über 90% einen Direktvermarktungsanteil, von dem andere Teile der Landwirtschaft nur träumen können.

Die 75.000 Hobby- und Erwerbsimker in Deutschland schaffen sowohl direkte landwirtschaftliche Arbeitsplätze als auch indirekte Arbeitsplätze durch die mittelständische Zulieferindustrie. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Imkerei durch Bestäubung der Kultur- und Wildpflanzen wird auf mindestens das Zehnfache der Honigproduktion geschätzt. In der Landwirtschaft sind 80% der Kulturpflanzen auf den Blütenbesuch durch die Honigbienen angewiesen. In der Natur dienen die Bienen dem Erhalt und der Erneuerung der Blütenpflanzen und sorgen für reichlichen Frucht- und Samenansatz bei Wildpflanzen und -kräutern.

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Zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 29.07.2010